Tierkommunikation: Was ist das eigentlich und wie funktioniert sie?
Hast du dich schon einmal gefragt, was Tierkommunikation eigentlich ist?
Wie soll es möglich sein, mit einem Tier Kontakt aufzunehmen, ohne dass es dabei anwesend sein muss?
Kann man ein Tier tatsächlich über die Ferne erreichen?
Oder wie ist es überhaupt möglich mit einem Tier in Kontakt zu treten, ähnlich wie ein Gespräch unter Menschen?
Und woher kommen die Gedanken, Bilder oder Gefühle, die während einer Tierkommunikation wahrgenommen werden?
Vielleicht klingt der Gedanke an Tierkommunikation für dich zunächst ungewöhnlich. Vielleicht bist du aber auch schon einmal mit dem Thema in Berührung gekommen und möchtest gerne besser verstehen, was genau dahintersteckt.
Bei der Tierkommunikation geht es nicht um Körpersprache, Laute oder andere sichtbare Signale. Gemeint ist eine Form der mentalen, beziehungsweise telepathischen Kommunikation, bei der Informationen zwischen Mensch und Tier wahrgenommen und ausgetauscht werden können.
Doch was bedeutet das konkret?
Inhaltsverzeichnis
ToggleWas ist Tierkommunikation?
Um zu Verstehen was Tierkommunikation ist und wie sie funktioniert, schauen wir uns einmal die Basis an, auf der sie beruht. Tierkommunikation ist nämlich nichts anderes, als der telepathische Austausch von Informationen zwischen Mensch und Tier. Also eine Kommunikationsform mittels Telepathie.
Telepathie als Grundlage der Tierkommunikation
Was ist Telepathie?
Telepathie ist die Möglichkeit, Informationen über verschiedene Ebenen zwischen Lebewesen auszutauschen. Es heißt es ist die älteste Kommunikationsform überhaupt. Noch heute gibt es Urvölker, für die es völlig normal ist, über weite Distanzen damit untereinander zu kommunizieren. Man sagt außerdem auch, Telepathie ist die universelle Kommunikation mit der Lebewesen nicht nur auf der Erde, sondern auch außerhalb der Erde kommunizieren können. Sogar unabhängig von Zeit und Raum.
Hellsehen, Hellfühlen, Hellhören
Der Informationsaustausch findet über verschiedene Ebenen statt: Sehen, Hören und oder Fühlen. Nicht über die körperlichen Sinne, sondern auf mentaler Ebene. Es kann bei jedem unterschiedlich sein, welche Ebene, man nennt es auch Kanal, besonders ausgeprägt ist. Bei manchen alle drei, bei manchen besonders ein oder zwei Kanäle. Welcher besonders aktiv ist, sagt nichts über die Qualität oder des Könnens aus.
Sehen (Hellsehen)
Informationen können per Gedanken in Form von Wörtern, ganzen Sätzen, Bildern und Bildsequenzen (wie Filme) die im inneren Auge auftauchen und ablaufen übertragen werden. Das heißt, man sieht die Informationen mit seinen inneren Augen, im Geist, wie als ob man träumen oder sich etwas vorstellen würde. Nur mit dem Unterschied, dass man nicht schläft und es nicht die eigenen Gedanken sind. Das wird auch Hellsehen genannt.
Hören (Hellhören)
Wie bei den Gedanken werden Informationen ausgetauscht, aber statt des inneren Sehens geht es über das innere Hören. Man hört im Inneren Gesagtes und Gesprochenes während des telepatischen Austauschs. Auch Hellhören genannt.
Fühlen (Hellfühlen)
Im Gegensatz zum Hellsehen und Hellhören fühlt man Informationen. Es werden telepathisch Gefühle übermittelt. Das können alle möglichen Emotionen und Gefühle sein. Auch ob sich das Tier wohl fühlt, ihm beispielsweise warm ist oder ob es friert. Man fühlt quasi was das Tier fühlt. Besonders sehr empathische Menschen, sogenannte hochsensible Menschen, nehmen Gefühle von anderen Lebewesen extrem wahr und automatisch auf, ob sie wollen oder nicht. Für diese Menschen ist es sehr wichtig, sich dessen bewusst zu werden, dass es nicht die eigenen Gefühle sind und sie sollten sich bewusst davon abgrenzen, um nicht davon überwältigt zu werden. Telepathisch Gefühle zu fühlen wird auch Hellfühlen genannt.
Weiter kann man natürlich auch über die restlichen Sinne wie der Geschmackssinn und der Geruchssinn telepathisch Informationen aufnehmen. Manchmal kommt darüber ergänzend eine Information zu den übrigen Kanälen dazu.
Anmerkung zu „Hell…“: Du denkst bei Hellsehen vielleicht daran, dass jemand die Zukunft voraussieht. Das kann tatsächlich auch der Fall sein. Wohlgemerkt eine mögliche Zukunft die eintreten könnte. Aber mit „Hell-“ oder den „Hellsinnen“ ist einfach gemeint, dass man über die normalen Sinne wie Sehen, Hören und Fühlen mehr wahr nimmt, also mehr Informationen bekommt, als die von einem selbst sind oder physisch wahr nimmt. Eben von anderen Menschen, Wesen oder Tieren. Das heißt, mit dem „Hell“ davor ist einfach nur ein „Mehr“ an Informationen gemeint. Hellsehen gleichgezeitzt mit in die Zukunftsehen wurde einfach über die Zeit nur verallgemeinert und so verbreitet.
Brauche ich eine Gabe zum telepatischen Austausch von Informationen?
Bei manchen Menschen ist von Geburt an die Fähigkeit zum telepathischen Austausch sehr ausgeprägt. Dann spricht man oft von einer Gabe. Diesen Menschen fällt es besonders leicht telepathisch zu kommunizieren und auf telepathischem Wege Informationen auszutauschen. Damit du telepathisch kommunizieren kannst, musst du jedoch nicht seit deiner Geburt besonders dafür empfänglich sein oder eine Gabe dafür besitzen. Es heißt, dass Kindern es besonders leicht fällt telepathisch zu kommunizieren, meist jedoch haben wir im Laufe unseres Lebens durch äußere Einflüsse das wieder verlernt.
Wie funktioniert der Informationsaustausch?
Unser Gehirn wandelt die Information so um, dass wir sie verstehen
Würdest du beispielsweise mit einem Menschen der eine andere Sprache spricht telepathisch kommunizieren, so würdest du in deinem Inneren nicht unbedingt die fremde Sprache sehen oder hören, sondern sie würde automatisch von deinem Gehirn in deine Sprache umgewandelt, so dass du es verstehst. Wiederum eben als Gedanken, Bilder oder als innere Stimme. Weswegen die Beschreibung „Austausch von Informationen auf verschiedenen Ebenen“ Telepathie am treffendsten beschreibt.
Ein weiteres Beispiel, wenn du mit deiner Freundin telepatisch kommunizieren würdest, denkst du vielleicht im inneren Gedanken, bei deiner Freundin kommen jedoch nicht diese Gedanken an sondern sie bekommt die Informationen als Gefühle.
Und das geschieht äußerst schnell. Das ist das Geniale an dem telepathischen Austausch: nicht selten bekommt man die Information noch bevor man die Frage fertig abgeschickt hat.
Mit abgeschickt meine ich tatsächlich Informationen abschicken, so als ob es ein Brief, eine E-Mail oder Textnachricht ist. Das absendende Gehirn ist der Sender und das empfangene Gehirn ist der Empfänger.
Hier wird auch deutlich, dass Telepathie nicht mit Gedankenlesen einfach so gleich zu setzen ist. Weil der Sender eben auch die Information absenden muss, damit der Empfänger auch etwas empfangen kann.
Wiederum muss auch der Empfänger empfangen können. Doch heutzutage ist es meistens so, dass unser Gehirn vielmehr auf Senden eingestellt ist, statt auf Empfangen. Und genau das macht es uns heutzutage auch schwerer überhaupt Informationen von Tieren zu bekommen. Nicht weil sie nichts aussenden, also sich nicht mitteilen wollen, sondern daher weil wir nicht hinhören, nicht hinfühlen und uns nicht hindenken, also weil wir meistens nicht auf Empfangen eingestellt sind.
Telepathie im Alltag
Situationen im Alltag, die dir bekannt vorkommen können
Vielleicht kennst du Situationen, die sich zunächst wie ein merkwürdiger Zufall anfühlen:
Du denkst nach langer Zeit plötzlich an einen Menschen – und kurz darauf ruft er dich an.
Oder dein Handy klingelt und noch bevor du auf das Display schaust, weißt du bereits, wer dich erreichen möchte.
Vielleicht erzählt dir eine Freundin von ihrem neuen Kleid, ohne dir ein Foto davon zu zeigen. Während sie erzählt, entsteht in deinem Kopf plötzlich ein Bild davon, wie es aussehen könnte.
Solche Erlebnisse kennen viele Menschen aus ihrem Alltag.
Diese Form der Wahrnehmung ist nichts anderes als Telepathie. Informationen werden dabei nicht über die klassischen fünf Sinne ausgetauscht, sondern auf mentaler Ebene wahrgenommen.
Das Besondere daran: Wir Menschen nehmen solche Momente im Alltag häufig gar nicht bewusst als Kommunikation wahr. Manche vielleicht stärker als andere nach dem Motto „das habe ich im Gefühl gehabt“ oder „das habe ich kommen sehen“.
Wir denken vielleicht: „Was für ein Zufall.“ Oder wir schieben ein plötzliches Gefühl oder einen Gedanken einfach beiseite, weil wir ihn nicht einordnen können. Wir kommunizieren mehr, als uns bewusst ist.
Wenn wir über Kommunikation nachdenken
Wenn wir über Kommunikation nachdenken, denken wir meistens an gesprochene Sprache. Ein Mensch sagt etwas, ein anderer hört zu und antwortet. Wir benutzen Wörter, Gestik und Mimik, um Informationen weiterzugeben. Doch unser Alltag besteht aus wesentlich mehr Wahrnehmung, als uns normalerweise bewusst ist.
Wir nehmen Stimmungen wahr. Wir spüren, wenn jemand angespannt ist. Wir denken an jemanden, ohne einen offensichtlichen Grund dafür zu haben. Wir bekommen ein bestimmtes Gefühl bei einer Situation, obwohl wir noch gar nicht genau wissen, warum.
Und genau daraus besteht die telepatische Kommunikation mit Tieren. Vieles nebenbei im Alltag, was wir bewusst gar nicht mitbekommen. Weil wir es auch verlernt haben. Doch Tiere wollen mit uns kommunizieren, sie wollen sich mitteilen und austauschen und vor allem: gehört werden.
Wenn wir manchmal für diese Art der Kommunikation empfänglicher sind und es uns auffällt, kann es beispielsweise so sein, dass wir dann merken oder überzeugt sind „Mein Hund hat das was ich gerade sagte wortwörtlich verstanden, das fühle ich.“
Wie funktioniert Tierkommunikation mit Telepathie?
Tierkommunikation funktioniert ganz genau so nach der gerade beschriebenen Funktionsweise wie Telepathie. Also ein telepathischer Informationsaustausch zwischen Mensch und Tier.
Indem Fall ist das Tier der Sender und der Mensch der Empfänger.
Informationen werden vom Tier ausgesendet und können vom Menschen wahrgenommen werden. Weil wir diese Form der Kommunikation im Alltag nicht bewusst gelernt oder geübt haben, achten wir normalerweise nicht darauf.
Vielleicht sind wir deshalb viel stärker im „Senden“, als uns bewusst ist. Wir denken etwas, fühlen etwas oder stellen uns etwas vor – und halten das für etwas, das ausschließlich aus uns selbst heraus entstanden ist und nur in unserem eigenen Kopf passiert. Ein Teil davon aber vielleicht von unserem Tier an uns geschickt wurde.
Wahrnehmung und Interpretation
Wie „spricht“ ein Tier mit uns?
Ein Tier setzt sich während einer Tierkommunikation nicht hin und erzählt uns seine Geschichte wie ein Mensch in einem Gespräch. Die Kommunikation funktioniert anders. Die Informationen, die vom Tier wahrgenommen werden, können sich in unserem eigenen Bewusstsein in unterschiedlichen Formen zeigen. Zum Beispiel als: inneres Bild, Gefühl, Gedanke, Körperempfindung, oder sogar auch Geschmack und Geruch. Es kann auch eine Erinnerung oder spontane Assoziation sein oder plötzliches inneres Wissen
Manchmal ist eine Wahrnehmung sehr deutlich. Manchmal ist sie nur ganz fein. Und manchmal lässt sich etwas zunächst überhaupt nicht einordnen.
Deshalb gehört für mich zur Tierkommunikation auch ein achtsamer Umgang mit der eigenen Wahrnehmung. Nicht jeder Gedanke muss automatisch eine Botschaft des Tieres sein. Die eigene Erwartung, Erinnerung oder Vorstellung kann ebenfalls eine Rolle spielen. Und je länger man darüber nachdenkt oder grübelt umso mehr kann hinein interpretiert werden. Dabei ist gerade das spontane und meistens erste Empfinden genau das richtige, was vom Tier übermittelt wurde.
Kann jeder Tierkommunikation lernen?
Kann jeder Telepathie?
Es heißt, dass wir Menschen vor langer Zeit noch bevor es die Sprache gab, nur auf telepathischem Wege kommuniziert haben. Im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung der Sprache haben wir das immer mehr verlernt und vergessen. Das heißt wir müssen es nur wieder erlernen. Ganz so als ob es ein schwacher Muskel ist, den wir trainieren müssen damit er wieder stark ist.
Jeder kann die Informationen auf anderer Ebene empfangen
So gut wie jeder kann Telepathie und hat damit auch die Möglichkeit Tierkommunikation anzuwenden. Nur kann es bei jedem Menschen etwas anders sein. Je nach dem, welcher Sinn oder Sinne mehr ausgeprägt sind. Was man auch durch üben erreicht.
Bei einer Person entsteht vielleicht plötzlich ein klares inneres Bild. Eine andere nimmt ein bestimmtes Gefühl wahr. Jemand anderes bekommt einen Gedanken oder einen Satz, der scheinbar ganz unvermittelt auftaucht. Und wieder jemand anderes hört im Inneren etwas Gesprochenes. Meistens sind ein oder zwei Wege ausgeprägter, es kann auch ausschließlich einer oder sogar alle sein.
Und diese Art des Informationsaustausches und der automatischen Umwandlung in unserem Gehirn, macht es möglich mit Tieren direkt zu kommunizieren. So dass wir sie wirklich verstehen und sie uns.
Das Tier spricht dabei natürlich nicht im menschlichen Sinne mit uns. Es formuliert keine Sätze, wie wir es im Sprachgebrauch tun. Vielmehr werden die Informationen, die vom Tier wahrgenommen werden, vom unserem eigenen Gehirn verarbeitet und so umgewandelt, dass wir sie anschließend beispielsweise als Bilder, Gefühle oder inneres Gesagtes übermittelt bekommen. Das Tier wiederum kann es auf einer anderen Art abgesendet habe, vielleicht als Sätze in Gedanken oder gesagt (innere Stimme).
Können alle Menschen Tierkommunikation lernen?
Eine Frage, die mir häufig begegnet ist:
Kann das wirklich jeder lernen?
Meine persönliche Erfahrung ist: Grundsätzlich kann jeder Mensch telepathisch kommunizieren und hat es ganz bestimmt schon viele Male.
Dafür braucht es meiner Ansicht nach keine besondere Gabe. Viel wichtiger ist, zur Ruhe zu kommen, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen und wieder zu lernen, zuzuhören und hinzufühlen. Denn genau das fällt uns im Alltag oft schwer. Unser Kopf ist ständig beschäftigt. Wir planen, analysieren, bewerten und denken über die nächsten Aufgaben nach. Gleichzeitig erwarten wir häufig sofort eine eindeutige Antwort.
Bei der Tierkommunikation geht es dagegen zunächst darum, weniger zu wollen und mehr wahrzunehmen. Weg vom Sender und mehr wieder hin zum Empfänger.
Ein Gedanke kommt. Ein Bild taucht auf. Ein Gefühl entsteht. Vielleicht verändert sich plötzlich die Stimmung.
Oder du hast einfach ein klares inneres Wissen, ohne genau sagen zu können, woher es kommt. Diese Wahrnehmungen nicht sofort zu bewerten, sondern zunächst einfach stehen zu lassen, kann ein wichtiger Teil des Lernprozesses sein.
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Was kann ein Tier mitteilen?
In einer Tierkommunikation können ganz unterschiedliche Themen auftauchen. Ein Tier kann beispielsweise etwas über seine aktuelle Stimmung vermitteln, über Situationen, die es beschäftigen, oder über bestimmte Erlebnisse. Dabei muss eine Information nicht unbedingt etwas betreffen, das gerade erst passiert ist. Auch etwas, das bereits längere Zeit zurückliegt, kann für ein Tier noch bedeutsam sein.
Vielleicht hat es eine Situation erlebt, die es weiterhin beschäftigt. Vielleicht gibt es etwas, das es seinem Menschen mitteilen möchte. Oder es geht um eine Veränderung im Alltag, eine Beziehung zu einem anderen Tier oder eine bestimmte Situation, die immer wieder auftaucht.
Welche Informationen tatsächlich wahrgenommen werden, lässt sich nicht im Voraus festlegen.
Genau darin liegt für mich ein wichtiger Unterschied zwischen einer offenen Tierkommunikation und dem Versuch, einem Tier bestimmte Antworten in den Mund zu legen.
Es geht nicht darum, dem Tier zu sagen, was es denken oder fühlen soll. Es geht darum, zuzuhören und hinzufühlen.
Tierkommunikation über die Ferne
Für viele Menschen ist gerade dieser Punkt zunächst schwer vorstellbar.
Wie soll ich mit einem Tier kommunizieren können, wenn es nicht bei mir ist?
Wenn Tierkommunikation als mentale beziehungsweise telepathische Kommunikation verstanden wird, ist die räumliche Entfernung dabei nicht entscheidend. Es geht nicht darum, das Tier mit den Augen zu sehen, seine Stimme zu hören oder seine Körpersprache unmittelbar beobachten zu können. Stattdessen steht die Verbindung auf mentaler und energetischer Ebene im Mittelpunkt. Deshalb kann eine Tierkommunikation auch über die Ferne stattfinden. Für mich ist dabei weniger entscheidend, wo sich das Tier befindet, sondern ob eine bewusste Verbindung hergestellt und die eigene Wahrnehmung für die Informationen geöffnet werden kann.
Möglichkeiten und Grenzen der Tierkommunikation
Das Tier besser verstehen lernen
Durch eine Tierkommunikation können Informationen zu Situationen oder Erlebnissen auftauchen, die für das Tier eine Bedeutung haben – auch wenn diese bereits länger zurückliegen. Eine Tierkommunikation kann zusätzliche Impulse dazu geben, warum ein Tier sich in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Art und Weise verhält. So können Ursachen gefunden mögliche Lösungsansätze bei Verhaltensproblemen oder Missverständnissen erarbeitet werden. Oft gibt eine Tierkommunikation erst den nötigen Perspektivwechsel, um schließlich eine positive Veränderung herbei führen zu können.
Es kann möglich sein, Hinweise darauf zu erhalten, wie sich ein Tier gerade fühlt, was es beschäftigt oder wonach es sich sehnt. Fragen zu Alltag, Umgebung, Futter, Beschäftigung oder dem Zusammenleben mit Menschen und anderen Tieren können aufgegriffen werden.
Die Verbindung zum Tier vertiefen
Eine Tierkommunikation kann dazu beitragen, bewusster zuzuhören, die eigene Wahrnehmung zu schulen und das Tier noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Sie kann aufschlussreich sein und dir helfen, dein Tier mit seinen individuellen Bedürfnissen und seiner ganz eigenen Persönlichkeit noch besser zu verstehen. Manchmal können dabei auch Dinge zur Sprache kommen, die im Alltag bisher wenig Beachtung gefunden haben. Dadurch kann sich der Blick auf das Tier und sein Verhalten verändern und ein tieferes Verständnis füreinander entstehen. Für mich ist die Tierkommunikation deshalb auch eine schöne Möglichkeit, die bestehende Verbindung zwischen Mensch und Tier bewusster wahrzunehmen und zu vertiefen.
Wenn du dich noch näher mit der Verbindung zwischen dir und deinem Tier beschäftigen möchtest, findest du in weitere Anregungen in diesem Blogartikel 👉🏻 So stärkst du die energetische Verbindung zwischen deinem Tier und dir
Unterstützung zum Auffinden von vermissten Tieren
Eine besondere Möglichkeit, bei der Tierkommunikation eingesetzt werden kann, ist die Begleitung bei vermissten Tieren. Dabei können beispielsweise Informationen über den möglichen Aufenthaltsort, die Situation des Tieres oder seinen emotionalen Zustand wahrgenommen werden.
Gerade wenn ein Tier in einer ungewohnten Umgebung verschwunden ist, kann die Verbindung über die Ferne eine zusätzliche Perspektive bieten.
Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung:
Kater Gatsby war unglücklicherweise aus seiner Transportbox entwischt und aus dem Sichtfeld gerannt. Und das auch noch in einer ihm völlig fremden Umgebung.
Der Schreck seiner Besitzer war groß – und auch ich war sehr besorgt, da ich Gatsby schon lange kenne.
Mit Hilfe der Tierkommunikation verband ich mich mit ihm. Den Informationen zufolge, die ich von ihm bekam, musste er sich noch in der Nähe befinden. Aus einer erhöhten Position hatte er sogar Blick auf seine Besitzer. Allerdings traute er sich, wie er mir vermittelte, nicht aus seiner Deckung „herunter“. Die Situation hatte ihn einfach überfordert. Zunächst blieb deshalb nichts anderes übrig, als ihn dort zu lassen.
Am nächsten Tag suchten seine Besitzer erneut nach ihm. Zur gleichen Zeit nahm auch ich von zu Hause aus wieder Kontakt zu Gatsby auf.
Diesmal wirkte er gefasster. Ich bestärkte ihn darin, dass er es schaffen würde, und vermittelte ihm, dass er auf seine Besitzerin zulaufen solle, sobald er sie sieht. Ich erinnerte ihn daran, dass bei ihr seine Lieblingsleckerlis auf ihn warteten. Mental zeigte ich ihm den direkten Weg zu seiner Besitzerin und bestärkte ihn noch einmal darin, dass er mutig genug sei, loszugehen.
Dann bekam ich ein Bild davon, wie Gatsby wieder bei seiner Besitzerin war. Gleichzeitig kam ganz deutlich ein großes „DANKE“ bei mir an.
Kurz darauf stellte sich heraus, dass Gatsby tatsächlich genau zu diesem Zeitpunkt von seiner Besitzerin aufgegriffen worden war. Es lief damit in vielen Einzelheiten so ab, wie ich es aus der Ferne zeitgleich wahrgenommen hatte.
Solche Erlebnisse bringen mich in meiner Arbeit immer wieder zum Staunen.
Wir waren natürlich alle überglücklich, Gatsby wohlbehalten und so schnell wieder bei seinen Menschen zu wissen.
Wichtig zu wissen
Eine Tierkommunikation kann bei einem vermissten Tier eine ergänzende Möglichkeit sein, ersetzt aber keinesfalls die aktive Suche. Gerade bei einem entlaufenen Tier sollten immer alle sinnvollen Suchmaßnahmen ergriffen und je nach Situation beispielsweise Tierheime, Tierschutzorganisationen oder andere zuständige Stellen informiert werden. Besonders wichtig ist, von vorschnellen Einfangversuchen ist abzusehen und stattdessen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Kommunikation mit verstorbenen Tieren
Auch mit einem verstorbenen Tier kann aus meiner Erfahrung eine telepathische Verbindung hergestellt werden. Für viele Menschen kann dies eine besondere Möglichkeit sein, noch einmal mit ihrem Tier in Kontakt zu treten und offene Fragen oder Gedanken zu teilen. Dabei können, wie bei einer Tierkommunikation mit einem lebenden Tier, Bilder, Gefühle, Gedanken oder andere Wahrnehmungen entstehen. Gerade in der Trauer kann eine solche Verbindung sehr berührend sein und dabei helfen, die Beziehung zum Tier noch einmal bewusst zu erleben. Dabei kann es um Fragen zum Abschied, um gemeinsame Erlebnisse oder einfach darum gehen, dem Tier noch einmal etwas sagen zu können. Wie bei jeder Tierkommunikation gilt auch hier: Nicht jede Wahrnehmung lässt sich eindeutig einordnen oder objektiv überprüfen.
Doch was bleibt, wenn ein geliebtes Tier nicht mehr bei uns ist? Mit dieser Frage habe ich mich ausführlicher in diesem Blogartikel beschäftigt 👉🏻 Warum nichts, was wir mit unseren Tieren erleben, jemals verloren geht
Tierkommunikation liefert keine eindeutigen Antworten
Nicht jede Wahrnehmung während einer Tierkommunikation lässt sich sofort eindeutig verstehen oder zuordnen. Informationen können sich beispielsweise als Bild, Gefühl, Gedanke oder andere Wahrnehmung zeigen und sind nicht immer so klar, dass sich daraus eine eindeutige Antwort ableiten lässt. Manchmal erschließt sich die Bedeutung erst im Zusammenhang mit dem Tier oder einer bestimmten Situation und manches bleibt vielleicht auch zunächst offen.
Deshalb kann eine Tierkommunikation keine Garantie dafür geben, dass jede Frage beantwortet werden kann oder sich jede Wahrnehmung im Nachhinein eindeutig bestätigen lässt. Für mich gehört es zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Tierkommunikation dazu, auch solche Grenzen anzuerkennen und Wahrgenommenes nicht als unumstößliche Tatsache darzustellen.
Die eigene Wahrnehmung kann eine Rolle spielen
Bei einer Tierkommunikation ist es wichtig, zwischen der eigenen Vorstellung und einer möglichen Wahrnehmung des Tieres zu unterscheiden. Eigene Wünsche, Erwartungen, Ängste oder bereits vorhandenes Wissen können dabei unbewusst Einfluss auf die Wahrnehmung nehmen. Gerade deshalb ist es für mich wichtig, möglichst offen und wertfrei in eine Tierkommunikation zu gehen und das Wahrgenommene nicht vorschnell in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Eine Tierkommunikation kann neue Impulse geben und eine andere Perspektive auf das Tier ermöglichen, die Entscheidung und Verantwortung bleibt jedoch immer beim Menschen. Besonders bei Fragen zur Haltung, Erziehung oder Gesundheit sollte eine übermittelte Information deshalb als Anregung verstanden werden. Was daraus entsteht und welche Entscheidungen getroffen werden, liegt letztendlich in der Verantwortung der Tierbesitzerin.
Tierkommunikation ersetzt keine tiermedizinische Behandlung
So wertvoll die Tierkommunikation für die Beziehung zwischen Mensch und Tier sein kann, sie ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder medizinische Behandlung. Wenn ein Tier krank ist, Schmerzen hat oder sich sein Verhalten plötzlich verändert, sollte immer eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Auch während einer Tierkommunikation wahrgenommene körperliche Beschwerden oder andere gesundheitliche Hinweise sollten nicht als Diagnose verstanden werden.
Die Tierkommunikation dient nicht dazu, zu erfahren welche Krankheit dein Tier hat. Eine Diagnose stellt der Tierarzt.
Tierkommunikation kann aus meiner Sicht eine ergänzende Möglichkeit sein, das Tier und seine individuelle Situation aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Die Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung des Tieres bleibt jedoch beim Menschen und bei den entsprechenden Fachpersonen.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du dein Tier zusätzlich energetisch unterstützen kannst, findest du in diesem Blogartikel weitere Informationen 👉🏻 Wobei kann die Tierenergetik unterstützen? Anwendungsbeispiele aus der Praxis
Ist Tierkommunikation wissenschaftlich belegt?
Für die Tierkommunikation, wie sie in diesem Artikel beschrieben wird, gibt es bislang keinen wissenschaftlichen Konsens und keinen allgemein anerkannten Nachweis, dass Gedanken, Gefühle oder andere Informationen tatsächlich auf telepathischem Weg zwischen Mensch und Tier übertragen werden.
Gleichzeitig gibt es seit vielen Jahrzehnten Forschung zu verschiedenen Formen der sogenannten außersinnlichen Wahrnehmung, zu denen unter anderem Telepathie und Remote Viewing gezählt werden. Die Ergebnisse dieser Forschung werden unterschiedlich bewertet und sind bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion.
Für mich bedeutet das, zwischen wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und meinen persönlichen Erfahrungen mit Tierkommunikation zu unterscheiden. Ich kann dir deshalb nicht versprechen, dass jede Wahrnehmung objektiv nachweisbar ist. Mein Blogartikel kann dir aber vermitteln, wie ich Tierkommunikation erlebe, wie ich dabei vorgehe und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.
Auch Remote Viewing wurde untersucht
Ein verwandtes Thema ist das sogenannte Remote Viewing. Dabei geht es darum, Informationen über einen entfernten Ort oder ein Ziel wahrzunehmen, ohne dieses mit den gewöhnlichen Sinnen zu beobachten. Bekannt wurde Remote Viewing unter anderem durch Forschungsprogramme des US-Militärs und amerikanischer Geheimdienste, die über mehrere Jahrzehnte untersucht wurden. Die heute öffentlich zugänglichen Unterlagen zeigen, dass entsprechende Versuche tatsächlich durchgeführt wurden. Die Ergebnisse wurden jedoch als zu unzuverlässig und uneinheitlich bewertet, um Remote Viewing für nachrichtendienstliche Zwecke einzusetzen.
Wie läuft eine Tierkommunikation ab?
Die Grundvoraussetzung für eine Tierkommunikation ist für mich, dass die Tierbesitzerin ihr Einverständnis dazu gibt. Warum ist das wichtig? Tier und Mensch sind miteinander verbunden und für mich gehört es aus Respekt dazu, eine solche Verbindung nicht ohne das Einverständnis der Tierbesitzerin aufzunehmen.
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich eine Kommunikation ohne dieses Einverständnis möglicherweise gar nicht oder nur schwer aufbauen lässt. Das Tier geht die telepathische Verbindung dann nicht unbedingt ein und es können entsprechend keine oder nur sehr wenige Informationen wahrgenommen werden.
In der Regel findet eine Tierkommunikation aus der Ferne statt. Das Tier muss also nicht anwesend sein und es muss auch kein bestimmter Termin dafür vereinbart werden. Es ist egal was das Tier in diesem Moment der telepathischen Kontaktaufnahme macht, ob es spielt, rennt oder schläft, beeinflusst den Informationsaustausch nicht.
Wie eine Tierkommunikation genau abläuft, kann dabei unterschiedlich sein. Ich beschreibe dir hier, wie ich selbst dabei vorgehe:
Vorbereitung
Für die Verbindung benötige ich einige Angaben, anhand derer ich das Tier eindeutig zuordnen kann. Dazu gehören ein Foto, der Name und das Alter des Tieres sowie der Name und Wohnort seines Menschen. Außerdem werden die Fragen oder Themen festgelegt, die in der Tierkommunikation angesprochen werden sollen.
Diese Angaben kannst du dir ein wenig wie eine „Adresse im Universum“ vorstellen. Sie helfen mir dabei, mich gezielt mit dem richtigen Tier zu verbinden. Weitere Hintergrundinformationen über das Tier benötige ich zunächst nicht. Ich möchte möglichst unvoreingenommen in die Kommunikation gehen und nicht bereits vorher wissen, welche Antworten ich aufgrund der Lebenssituation des Tieres erwarten könnte.
Tierkommunikation mit dem Tier
Für die Tierkommunikation mit dem jeweiligen Tier definiere ich nicht einen bestimmten Zeitpunkt, sondern in der Regel läuft die Kontaktaufnahme bei mir innerhalb einer Woche ab. Ich nehme mir dafür die nötige Zeit, um mich in Ruhe und ohne Zeitdruck auf das jeweilige Tier einstellen zu können.
Fühlt sich für mich der Zeitpunkt passend an, dann nehme ich mir ausreichend Zeit, Protokoll und Stift zur Hand und setze mich mit dem Tier telepathsich in Verbindung. Die Informationen die sich während der Verbindung zeigen, können beispielsweise Bilder, Gedanken, Gefühle oder andere Wahrnehmungen sein. Ich halte diese möglichst genau fest, ohne sie direkt zu bewerten oder mehr hineinzuinterpretieren, als tatsächlich bei mir angekommen ist. Zum Abschluss bedanke und verabschiede ich mich vom Tier.
Nach der Tierkommunikation
Das Protokoll der Tierkommunikation stelle ich der Tierbesitzerin zur Verfügung. So können die Informationen in Ruhe gelesen und anschließend auf die eigene Situation und das Zusammenleben mit dem Tier bezogen werden.
Kann ich selbst mit meinem Tier kommunizieren?
Ja, grundsätzlich kann jeder Mensch lernen, mit seinem Tier auf diese Weise in Kontakt zu treten. Dafür braucht es keine besondere Gabe, sondern vor allem Ruhe, Offenheit und die Bereitschaft, der eigenen Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen. Im Alltag sind wir es gewohnt, vieles zu hinterfragen und mit unserem Verstand zu beurteilen, wodurch feine Wahrnehmungen schnell in den Hintergrund treten. Bei der Tierkommunikation geht es deshalb zunächst darum, zur Ruhe zu kommen und aufmerksam wahrzunehmen, was sich zeigt.
Es geht dabei nicht darum, dir bewusst Gedanken darüber zu machen, was dein Tier gerade denken oder fühlen könnte. Dein eigener Gedanke entsteht aus deinem Verstand heraus, während eine Wahrnehmung in der Tierkommunikation eher unvermittelt auftaucht – beispielsweise als Bild, Gefühl oder inneres Wissen. Mit etwas Übung kann es dir immer leichter fallen, deine eigenen Gedanken und Vorstellungen von denen deines Tieres zu unterscheiden.
Achte einmal in deinem Alltag darauf, ob du nicht schon längst Informationen von deinem Tier übermittelt bekommst, du das bisher aber meist als Einbildung oder zu viel Interpretation abgetan hast. Übe dich darin, dir selbst mehr zu Vertrauen und bewusster wahr zu nehmen.
Wie du selbst mit deinem Tier telepathisch in Kontakt treten und Botschaften von ihm empfangen kannst, zeige ich dir Schritt für Schritt anhand einer gezielten Technik in meinem E-Book 👉🏻 Tierisch guter Wegweiser
Telepathie selbst ausprobieren – einfache Anleitung
Du kannst diese Übung gemeinsam mit einer Freundin oder einem Freund ausprobieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass ihr euch etwas Zeit nehmt und möglichst ungestört seid.
Setzt euch zunächst entspannt zusammen. Eine von euch übernimmt die Rolle der Senderin, die andere die der Empfängerin. Die Senderin wählt nun im Kopf eine bestimmte Farbe aus und stellt sich diese möglichst deutlich vor. Du kannst dir dabei zum Beispiel einen Gegenstand in dieser Farbe vorstellen – etwa einen roten Teppich. Stelle dir den Teppich vor deinem inneren Auge so genau wie möglich vor und halte dieses Bild für einen Moment in deinem Kopf. Vielleicht hast du beim Lesen von „roter Teppich“ gerade selbst schon ein bestimmtes Bild vor Augen bekommen.
Die Empfängerin versucht nun, dieses Bild wahrzunehmen. Dafür muss sie nicht krampfhaft nach einer Antwort suchen. Sie kann die Augen schließen, zur Ruhe kommen und sich einfach vorstellen, dass ihr das Bild von der Senderin geschickt wird – ähnlich wie eine E-Mail, die bei ihr ankommt. Nun achtet sie darauf, welche Farbe, welches Bild oder welcher Gegenstand ihr spontan als Erstes in den Sinn kommt.
Anschließend könnt ihr vergleichen, was die Senderin ausgewählt hat und was bei der Empfängerin angekommen ist. Manchmal ist es tatsächlich genau die gedachte Farbe oder der Gegenstand, manchmal zeigt sich nur ein Teil davon oder eine andere Wahrnehmung. Wichtig ist vor allem, nicht zu viel darüber nachzudenken, sondern die erste Wahrnehmung bewusst wahrzunehmen.
Danach wechselt ihr die Rollen. Ihr könnt die Übung mit verschiedenen Farben und Gegenständen wiederholen und dabei beobachten, ob es euch mit der Zeit leichter fällt, etwas zu senden oder zu empfangen.
Tipp: Versucht nicht, die richtige Antwort unbedingt erraten zu wollen. Je weniger ihr euch unter Druck setzt, desto leichter könnt ihr wahrnehmen, was sich spontan zeigt.
Häufige Fragen zur Tierkommunikation
Mit dem Namen des Tieres und des Besitzers ist eine Tierkommunikation auch ohne Foto möglich. Ein Foto macht das Tier jedoch eindeutig individuell, wie ein Abdruck im Universum, sodass der Kontakt gezielt zu genau diesem Tier entsteht.
Du kannst grundsätzlich alles fragen, was dich im Zusammenhang mit deinem Tier beschäftigt – zum Beispiel zu seinem Wohlbefinden, seinem Verhalten, seinen Bedürfnissen oder bestimmten Situationen.
Ja, während einer Tierkommunikation können Informationen auftauchen, die dir bisher nicht bekannt waren oder die dir eine Situation aus einer neuen Perspektive zeigen.
Ja, grundsätzlich kann jeder Mensch lernen, die eigene Wahrnehmung für diese Form der Kommunikation zu öffnen und selbst mit seinem Tier in Kontakt zu treten.
Wenn du selbst zunächst nichts wahrnimmst, ist das völlig normal und bedeutet nicht, dass keine Verbindung besteht, denn jeder Mensch nimmt Informationen auf seine eigene Weise wahr.
Eine eigene Vorstellung entsteht meist bewusst aus deinen Gedanken heraus, während eine Wahrnehmung häufig spontan und unvermittelt als Bild, Gefühl, Gedanke oder inneres Wissen auftaucht.
Tierkommunikation kann dabei helfen, das Tier und mögliche Zusammenhänge hinter seinem Verhalten aus einer anderen Perspektive zu betrachten und dadurch neue Impulse zu bekommen.
Nein, Tierkommunikation ersetzt weder eine tierärztliche Untersuchung noch eine medizinische Behandlung und sollte bei gesundheitlichen Problemen immer nur ergänzend betrachtet werden.
Aus meiner Erfahrung kann auch nach dem Tod eines Tieres eine telepathische Verbindung entstehen und beispielsweise die Möglichkeit geben, noch einmal Gedanken, Gefühle oder Fragen miteinander zu teilen.
Tierkommunikation kann bei der Suche nach einem vermissten Tier ergänzende Hinweise oder eine andere Perspektive geben, ersetzt aber niemals die aktive Suche und die Unterstützung durch entsprechende Stellen.
Fazit
Tierkommunikation beschreibt für mich eine besondere Form der Verbindung zwischen Mensch und Tier, die auf telepathischem Informationsaustausch beruht. Anders als bei einem menschlichen Gespräch werden dabei keine gesprochenen Worte ausgetauscht. Informationen können sich als Bilder, Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen, Gerüche, Geschmäcker oder als inneres Wissen zeigen. Jeder Mensch kann diese Wahrnehmungen dabei unterschiedlich erleben.
Wie ich dir in diesem Artikel gezeigt habe, ist Telepathie nicht nur für die Tierkommunikation von Bedeutung. Auch aus unserem Alltag kennen wir Situationen, in denen wir plötzlich an jemanden denken, etwas „im Gefühl haben“ oder eine Information scheinbar ohne bewusste Erklärung wahrnehmen. In der Tierkommunikation wird diese Form der Wahrnehmung bewusst genutzt, um sich für die Informationen eines Tieres zu öffnen.
Eine solche Kommunikation kann dabei unterstützen, ein Tier besser zu verstehen, seine Bedürfnisse und Erlebnisse aus einer anderen Perspektive zu betrachten und die Verbindung zu ihm zu vertiefen. Sie kann auch bei besonderen Themen wie vermissten oder verstorbenen Tieren eine ergänzende Möglichkeit sein.
Dabei ist es mir wichtig, Tierkommunikation nicht als Allheilmittel oder als Quelle für unumstößliche Antworten darzustellen. Wahrnehmungen können unterschiedlich deutlich sein, sich nicht immer eindeutig zuordnen lassen und durch die eigene Vorstellung beeinflusst werden. Besonders bei gesundheitlichen Problemen darf eine Tierkommunikation niemals eine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung ersetzen.
Wissenschaftlich ist eine telepathische Kommunikation zwischen Mensch und Tier bislang nicht allgemein anerkannt nachgewiesen. Deshalb möchte ich klar zwischen wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und meinen persönlichen Erfahrungen unterscheiden. Was bleibt, ist die Möglichkeit, dem eigenen Tier bewusster zuzuhören, seine Signale und Wahrnehmungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und vielleicht Dinge wahrzunehmen, für die im hektischen Alltag sonst wenig Raum bleibt.
💜 Du möchtest selbst mit deinem Tier in telepathischen Kontakt treten?
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