Das Energiesystem einfach erklärt – Bedeutung für Mensch und Tier

Das Energiesystem einfach erklärt – Bedeutung für Mensch und Tier

Mensch und Tier stehen ständig in einem Austausch mit ihrer Umwelt. Wir nehmen nicht nur über Nahrung und Wasser Energie auf, sondern auch über die Luft, unsere Umgebung, Licht und Wärme. Man kann sich das wie einen natürlichen Kreislauf vorstellen, bei dem Geben und Nehmen untrennbar miteinander verbunden sind. In der traditionellen chinesischen Medizin wird dieses Zusammenspiel unter anderem durch Yin und Yang beschrieben – zwei sich ergänzende Kräfte, die gemeinsam für ein Gleichgewicht sorgen.

Genau dieses Gleichgewicht bildet die Grundlage dafür, dass Energie frei fließen kann – bei uns Menschen ebenso wie bei unseren Tieren.

Wer Tierenergetik verstehen möchte, kommt an diesem Thema kaum vorbei. Denn viele Methoden der Tierenergetik setzen genau dort an: beim Energiesystem. Bevor wir also darauf eingehen, wie die Tierenergetik arbeitet, lohnt es sich zunächst zu verstehen, was mit dem Energiesystem überhaupt gemeint ist.

Was ist das Energiesystem?

Jedes Lebewesen hat einen Körper. Einen materiellen, biologischen Körper, der es ermöglicht hier in der materiellen Welt zu existieren. Der materielle Körper allein reicht aber nicht aus um zu leben. Es gehört noch viel mehr dazu.

Nach energetischer Sicht besitzt jedes Lebewesen zusätzlich ein Energiesystem.

Das Energiesystem ist ein Modell aus verschiedenen ganzheitlichen Traditionen und alternativen Heilmethoden. Es beschreibt den Organismus nicht nur über seine sichtbaren körperlichen Strukturen, sondern bezieht auch die nicht sichtbare Energie, auch Lebensenergie Qi genannt und deren Fluss mit ein. In der Energetik bildet dieses Verständnis eine wichtige Grundlage für die ganzheitliche Betrachtung von Mensch und Tier.

Neben dem materiellen Körper besitzt demnach jedes Lebewesen auch mehrere Energiekörper. Diese bestehen unter anderem aus der Aura, den Chakras, Meridianen und den Energieschlössern.

Welche Aufgabe hat das Energiesystem?

Damit das Energiesystem seine Aufgaben erfüllen kann, arbeiten seine verschiedenen Bestandteile zusammen.

Die Chakren, auch Energiezentren, sitzen in der Körpermitte entlang der Wirbelsäule, sie nehmen Energie von außen ins System auf. Die Meridiane, auch Energiekanäle, verlaufen auf dem ganzen Körper und bilden so das Verteilsystem der Energie. Ein wenig kannst du dir das wie das elektrische System eines Autos vorstellen. Die Energie fließt von Chakra zu Chakra, wird verteilt über die Meridiane und gelangt so in jeden einzelnen Körperbereich.

Man kann sich das Energiesystem vereinfacht wie ein Versorgungsnetz vorstellen. So wie Blutgefäße den Körper mit Blut versorgen, beschreiben Meridiane und Chakren den Weg der Lebensenergie durch den Organismus. Dieser Vergleich dient lediglich dem besseren Verständnis und ist nicht anatomisch zu verstehen.

Warum fällt es so schwer, das Energiesystem zu begreifen? (inklusive Übung: Energie fühlen)

Unsere Sinne ermöglichen uns, einen großen Teil unserer Umwelt wahrzunehmen – aber nicht alles. Wir können den Wind nicht sehen, sondern nur seine Wirkung beobachten. Auch Geräusche außerhalb unseres Hörbereichs oder Licht außerhalb unseres sichtbaren Spektrums bleiben für uns unsichtbar, obwohl sie existieren. Dass wir etwas nicht unmittelbar wahrnehmen können, bedeutet also nicht automatisch, dass es nicht vorhanden ist.

Ganz genau so verhält es sich mit dem Energiesystem. Im Regelfall können wir es weder sehen, noch hören und nicht unbedingt wissenschaftlich belegbar, sichtbar machen.

Wir können es jedoch fühlen.

Teste es selbst: nimm deine Hände und halte die Handflächen mit etwas Abstand gegenüber. Nun spüre hin, wenn es dir hilft schließe deine Augen. Bewege langsam die Handflächen leicht auseinander und wieder näher zusammen, gerade so, dass sie sich nicht berühren. Ja, natürlich spürst du damit auch deine Körperwärme. Aber genau das ist Energie. Du kannst auch mit einzelnen Fingern die Handfläche der anderen Hand aus etwas Abstand abfahren. Ganz langsam hin und her, so dass du einen Windzug vermeidest. Übe das immer wieder und du wirst feinfühliger werden und der Abstand deiner Hände wird immer weiter.

Warum spielt das Energiesystem eine so wichtige Rolle?

Die Antwort liegt in der ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit.

Die Tierenergetik betrachtet ein Lebewesen nicht nur über seinen materiellen Körper. Sie geht davon aus, dass Gesundheit und Wohlbefinden auf verschiedenen Ebenen entstehen und miteinander in Wechselwirkung stehen.

Wie wir Menschen, sind Tiere multidimensionale Wesen. Das bedeutet sie bestehen nicht nur aus einem materiellen Körper sondern dazu noch aus Bewusstsein und mehreren Energiekörpern. Erst das macht das Leben in einer materiellen Welt wie der Erde überhaupt möglich. Und dazu benötigt jedes Lebewesen Energie. Aus ganzheitlicher Sicht wird davon ausgegangen, dass diese nicht nur über Nahrung aufgenommen wird, sondern auch über das Energiesystem. Deshalb besitzt jedes Lebewesen ein Energiesystem.

Über welche Wege Lebewesen Energie aufnehmen, kannst du hier ausführlicher nachlesen: 👉🏻 7 Wege, wie du und dein Tier täglich Energie aufnehmen

In der Tierenergetik gilt der Grundsatz: Das Feinstoffliche ist dem Materiellen übergeordnet.

Erst muss im Feinstofflichen die Veränderung geschehen, dann kann sich diese ins Materielle auswirken. Genau dieses Prinzip, dieses Naturgesetz, was für alles in unserer Welt gilt, macht sich die Tierenergetik zu Nutze. Anders ausgedrückt: das Energiesystem ist dem Körpersystem übergeordnet. Das ist sehr wichtig zu wissen, weil das vieles in unserem Leben und dem unserer Tieres beeinflusst.

Ist im Energiesystem etwas nicht in Ordnung (= Ursache), wird sich das so lange bis nach unten ins Körpersystem auswirken (= Auswirkung), bis es im Energiesystem ausgeglichen wird. Daher kann ein Problem, eine Verletzung usw. im Körper nicht abheilen, wenn die Ursache im Energiesystem liegt und noch nicht behoben wurde.

Kann sich dieser Zustand nicht von selbst ausgleichen, wirkt sich dieses Ungleichgewicht irgendwann auf das Körpersystem aus, dem physischen Körper. Dann entstehen Krankheiten, Beschwerden und so weiter. Die Probleme werden sichtbar.

Wie entstehen energetische Ungleichgewichte?

Die Ursachen eines Ungleichgewichts im Energiesystem können vielfältig sein. Zum einen durch äußere Einflüsse durch die Umwelt oder körperlich verursacht wie durch einen Unfall oder eine Verletzung. Zum anderen können Stress, Erfahrungen und Emotionen die Ursache sein. Auch können längst vergangene Geschehnisse das Energiesystem immer noch beeinflussen, wie zum Beispiel eine Narbe, die den Energiefluss in einem Meridian stört. Oder eine Emotion die durch ein Erlebnis hervorgerufen wurde, fest sitzt und so noch heute das Energiesystem belastet obwohl das Erlebte längst vorbei ist.

Nicht jedes Ungleichgewicht führt zwangsläufig zu Beschwerden. Der Organismus verfügt über vielfältige Möglichkeiten, sich selbst zu regulieren. Erst wenn diese Balance dauerhaft gestört ist oder die eigenen Ausgleichsmechanismen nicht mehr ausreichen, können sich Veränderungen deutlicher zeigen.

Wie hängen Energiesystem und Körper zusammen?

Gerät durch solche Einflüsse das Energiesystem aus dem Gleichgewicht, kann die Energie nicht mehr richtig fließen. Sie kann an manchen Stellen ins Stocken geraten oder blockiert werden. Dadurch wird sie nicht mehr richtig verteilt. An einer Stelle kann mehr Energie sein, dafür an anderer Stelle weniger Energie. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich irgendwann negativ auf den Körper aus. Das kann zu verschiedenen Beschwerden führen. Wird das Energiesystem nicht ins Gleichgewicht gebracht, können auch die Beschwerden nicht verschwinden.

Da diesen Problemen ein Ungleichgewicht im Energiesystem voraus geht, muss dieses erkannt und energetisch ausgeglichen werden. Die Energie muss wieder in Fluss gebracht werden, damit der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann und die Probleme gelindert werden oder gar ganz verschwinden. Genau hier setzt die Tierenergetik mit ihren Methoden und Ausgleichstechniken an.

Warum auch der Mensch Einfluss auf das Energiesystem seines Tieres hat

Tiere nehmen unsere Stimmung wahr. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier geht oft über das rein Sichtbare hinaus. Deshalb betrachtet die Tierenergetik nicht nur das Tier isoliert, sondern häufig auch sein Umfeld und die Beziehung zum Menschen.

Wie du die Verbindung zu deinem Tier stärken kannst, liest du in diesem Blogartikel: 👉🏻 So stärkst du die energetische Verbindung zwischen deinem Tier und dir

Dein Tier spürt deinen emotionalen Zustand, ob du es willst oder nicht.

Beispielsweise bei Pferden: Stell dir einmal vor, dein Tag ist bisher nicht toll gelaufen, du hast dich wegen irgendwas geärgert und bist so wie so schon angespannt. Wenn du mit dieser Gemütshaltung zu deinem Pferd gehst und dann auch noch Erwartungen an es stellst, kannst du davon ausgehen, dass dieses Training alles andere als erfolgreich wird. Je nach Betrachtungsweise. Denn auch hier ist dein Pferd dein Spiegel und zeigt dir mit seiner Reaktion, vielleicht ist es distanzierter oder bockiger als sonst, sehr eindeutig wie dein eigener, innerer Zustand ist. In einem solchen Fall solltest du von einem erwartungsvollen Training absehen und schlicht und einfach nur Zeit mit deinem Pferd verbringen. Vielleicht setzt du dich einfach eine Weile mit auf die Koppel und genießt den Anblick wie es ausgeglichen grast.

Genau solche Erfahrungen habe ich selbst erlebt. Lies dazu die Geschichte: 👉🏻 Wenn dein Pferd nicht mehr vom Stall weg möchte – meine wichtigste Erkenntnis als Pferdebesitzerin

Bei anderen Tieren ist es ganz ähnlich. Wenn ich angespannt und gestresst bin, kann ich von meiner reaktiven Hündin nicht verlangen, dass sie auf Kommando einfach völlig gelassen ist.

Möchtest du das Energiesystem selbst einmal bewusster wahrnehmen?

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Wie arbeitet die Tierenergetik mit dem Energiesystem?

Ziel der Tierenergetik ist es nicht, Krankheiten zu behandeln oder Diagnosen zu stellen. Ganz konkret: sie ist nicht dazu da, um dir zu sagen, was dein Tier hat. Vielmehr soll das Energiesystem dabei unterstützt werden, wieder in ein harmonischeres Gleichgewicht zu finden und die körpereigenen Regulationsprozesse anzuregen.

Genau darin liegt eine Besonderheit der Tierenergetik. Sie beschäftigt sich mit dem Teil, der oft nicht direkt greifbar ist – mit dem Energiesystem, den Emotionen und der Seele. Während viele Methoden vor allem den sichtbaren Körper betrachten, eröffnet die Tierenergetik die Möglichkeit, die feinstoffliche Ebene mit einzubeziehen und wieder bewusster wahrzunehmen.

Die Energie wieder ausgleichen und zum Fließen anzuregen wird durch einen energetischen Ausgleich erreicht. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Damit das alles individuell und im Sinne des Tieres geschieht, nutzt man das kinesiologische Abfragen. Damit findet man heraus, ob beispielsweise in einem bestimmten Meridian zu wenig Energie fließt, ob es der Meridian selbst ist oder vielleicht eine Narbe auf dem Meridian diesen blockiert. Je nach dem wird ein Impuls gegeben, der dem Energiesystem des Tieres helfen kann, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Exakt diese Vorgehensweise unterscheidet die Tierenergetik von anderen Methoden, weil sie nicht das einzelne Problem betrachtet, sondern unabhängig davon das Tier in seiner Ganzheit. Das ist für viele Menschen noch schwer zu verstehen, weil diese Betrachtungsweise einfach noch immer relativ unbekannt ist. Obwohl solche Methoden schon sehr lange angewendet werden.

Wobei kann die Tierenergetik eingesetzt werden?

Die Tierenergetik kann sowohl bei körperlichen als auch bei seelischen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf das sichtbare Symptom, sondern auf das gesamte Lebewesen mit Körper, Geist und Seele.

Die Tierenergetik kann unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei:

  • Beschwerden des Bewegungsapparates
  • chronischen oder entzündlichen Beschwerden
  • Problemen der inneren Organe
  • Ängsten, Stress und emotionalen Belastungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • zur Regeneration sowie begleitend vor und nach Operationen

Bei lang bestehenden Themen sind häufig mehrere energetische Sitzungen sinnvoll, um das Energiesystem nach und nach wieder ins Gleichgewicht zu begleiten. Gleichzeitig lässt sich Tierenergetik sehr gut ergänzend zu tierärztlichen oder anderen therapeutischen Maßnahmen einsetzen.

Ob und wie schnell sich Veränderungen zeigen, kann von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Mehr dazu erfährst du im Blogartikel 👉🏻 Wirkt die Tierenergetik immer? Eine ehrliche Antwort

Warum die Tierenergetik ihre Grenzen hat

So wichtig das Energiesystem in der Tierenergetik auch ist, es stellt dennoch nur einen Teil des Gesamtbildes dar. Genau deshalb ist es ebenso wichtig zu wissen, wo die Möglichkeiten der Tierenergetik enden.

Die Tierenergetik bietet sozusagen einen Werkzeugkoffer mit verschiedensten Werkzeugen an. Fehlt jedoch genau das passende, dann kann die Tierenergetik dieses Problem nicht beheben. Ein physisches Problem oder seelisches Traumata kann die verschiedensten Gründe und Auslöser haben. Die Tierenergetik kann schlichtweg gar nicht alle diese Auslöser abdecken. Ein gebrochenes Bein zum Beispiel muss von einem Chirurgen behandelt werden.

Hinweis: Das Energiesystem ist nur ein Teil des großen Ganzen. Deshalb ersetzt die Tierenergetik weder eine tierärztliche Diagnose noch notwendige medizinische Behandlungen.

Ganz ausführlich kannst du dieses Thema hier nachlesen: 👉🏻 Möglichkeiten und Grenzen der Tierenergetik

Warum Tierenergetik auch vorbeugend eingesetzt werden kann

Viele Tierhalter verbinden die Tierenergetik erst mit bereits bestehenden Problemen. Tatsächlich kann eine regelmäßige energetische Begleitung aber auch dazu beitragen, das energetische Gleichgewicht frühzeitig zu unterstützen – bevor sich mögliche Ungleichgewichte deutlicher bemerkbar machen und eventuell noch bevor sie sich im Körper zeigen.

Aus diesem Grund und des hier im Blogartikel genannten Zusammenhangs, eignet sich die Tierenergetik wunderbar zur Vorbeugung. Denn selbst bei einem offensichtlich gesunden Tier, können im Energiesystem schon Blockaden oder Ungleichgewichte bestehen.

💜 Für dich und dein Tier:

Wenn dich das Thema Energiesystem neugierig gemacht hat und du lernen möchtest, wie du mehr Ruhe, Balance und Verbindung in euren Alltag bringen kannst, dann begleite ich dich gerne noch ein Stück weiter.

In meinem E-Book „Tierisch guter Wegweiser“ findest du leicht verständliche Erklärungen, praktische Anwendungen und viele Impulse für euren gemeinsamen Weg:

Fazit

Das Energiesystem lässt sich weder mit den Augen sehen noch vollständig messen. Trotzdem spielt es in der Tierenergetik eine zentrale Rolle. Es hilft, den Blick auf das Tier zu erweitern und Gesundheit ganzheitlich zu betrachten. Wer versteht, was mit dem Energiesystem gemeint ist, versteht auch besser, warum Tierenergetik nicht nur das sichtbare Symptom betrachtet, sondern das gesamte Lebewesen in den Mittelpunkt stellt.

Wer bin ich?

Hey, ich bin Miriam, deine energetische Impulsgeberin.

Tiere haben mich schon immer fasziniert und begleiten mich seit ich denken kann. Mit der Zeit entstand der Wunsch, Tiere auf ganzheitlicher Art und Weise zu unterstützen. Durch meine Ausbildung zur Tierenergetikerin habe ich zu meiner Berufung gefunden. Heute unterstütze ich dich darin, dein Tier besser zu verstehen und energetische Themen in deinen Alltag zu integrieren. Meine Arbeit soll dir und deinem Tier helfen, innere Balance und Wohlbefinden zu erreichen.

Herzliche Grüße, deine Miriam

Du hast Fragen? Dann schreib mir einfach an kontakt@tierenergetik-brommler.de

Foto: Frau liegt fröhlich mit ihren Hunden auf dem Waldboden.