Was mich meine Mäuse gelehrt haben – über Wert, Leben und Wahrnehmung

Notfall Mäuse retten, Aufzucht von Babymaus, Fundtiere aufziehen
Jedes Leben ist kostbar. In jeder seiner Formen.

Diese Erkenntnis kam nicht aus einem Buch, sondern durch eine sehr reale, sehr berührende Erfahrung – mit etwas, das viele Menschen kaum beachten: Mäuse.

Ich hätte nie gedacht, dass mich die Aufzucht von kleinen, hilflosen Mäusen so sehr prägen würde.

Ein unerwarteter Anfang

Alles begann mit einem Fund in einer Garage. Beim Aufräumen wurde ein Nest entdeckt – mit winzigen, nackten und blinden Mäusebabys.

Das Nest konnte leider nicht am selben Platz bleiben wo es war, also wurde ein alternativer, sicherer Platz in der Nähe ausgesucht.

Man wartete eine Nacht, ob die Mutter zurückkommen und ihr Nest wiederfinden würde. Das muss immer zuerst noch versucht werden, denn bei der Mutter sind Mäusekinder selbstverständlich am besten aufgehoben. Doch leider kam sie nicht.

Also kamen die kleinen Mäuse zu mir.

Winzige, nackte Babymaus wird zwischen den Fingern gehalten
Die Gruppe bestand aus mehreren Würfen verschiedenen Alters, von sehr klein und nackt bis etwas älter mit Fell, aber alle mit geschlossen Augen und Ohren.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits viele Jahre Erfahrung mit der Haltung von Hamstern. Und ich wusste: Gerade kleine Nagetiere werden oft unterschätzt, missverstanden oder einfach übersehen. Oftmals in viel zu kleinen Gehegen mit viel zu wenig Buddelmöglichkeiten und viel zu wenig Auslauf.

Auch bei Mäusen ist das leider nicht anders.

Aber nichts hätte mich auf das vorbereitet, was ich durch „meine“ Mäusekinder lernen durfte.

Die stille Intelligenz der Mäuse

Mäuse sind unglaublich soziale und fürsorgliche Wesen.

Schon als winzige, blinde und taube Babys zeigen sie Verhaltensweisen, die tief berühren:

  • Sie putzen sich gegenseitig.
  • Sie helfen einander, wenn ein Geschwisterchen es noch nicht allein kann.
  • Sie kümmern sich instinktiv umeinander. Ganz selbstverständlich.

Während ich das beobachtete, passierte etwas in mir.

Ich sah plötzlich nicht nur diese kleinen Tiere vor mir, sondern all diese kleinen Wesen überall auf der Erde. Die unscheinbar, versteckt vor uns, ein solch liebevolles Leben führen – leise, unscheinbar und doch voller Fürsorge, Verbindung und Bedeutung.

So kamen die Mäusbabys zu mir.
So kamen die Mäusbabys zu mir.

Der Perspektivwechsel

In diesem Moment wurde mir etwas sehr Klar:

Jedes Leben – egal wie klein – ist gleich wertvoll.

Doch genau diese kleinen Lebewesen werden oft übersehen, missverstanden oder sogar als „Schädlinge“ abgewertet.

Meine Mäuse haben mir gezeigt, wie stark unsere Wahrnehmung die Bedeutung von Leben beeinflusst.

Und wie schnell wir übersehen, was eigentlich voller Liebe, Intelligenz und sozialer Tiefe steckt.

Übrigens können auch so kleine Tiere wie Mäuse oder Hamster sehr gut energetisch unterstützt werden. Besonders bewährt haben sich hier die Arbeit aus der Ferne und besonders die Farbbalance, die sanft und individuell eingesetzt werden kann.

Babymaus Rettung Handaufzucht
Alle waren noch völlig hilflos und konnten noch nicht eigenständig Futter aufnehmen, geschweige denn feste Nahrung zu sich nehmen.

Verantwortung, Zweifel und Dankbarkeit

Die Pflege dieser Mäuse war kein einfacher Weg.

Es bedeutete Verantwortung, Schlafmangel, Unsicherheit und viele emotionale Höhen und Tiefen.

Mäusebabys müssen in regelmäßigen Abständen gefüttert, gepflegt und umsorgt werden. Und ganz wichtig: kontinuierlich warm gehalten werden. Das alles ist viel Arbeit und setzt vor allem Bereitschaft das tun zu wollen, voraus. Bei Tag und bei Nacht.

So sah die regelmäßige Versorgung aus. Um den Überblick zu behalten, setzte ich jedes was gefüttert war in das Oberteil der kleinen Transportbox. Diese war die erste Zeit ihre Unterkunft.

Im Falle eines solchen Notfalles: alle Informationen zur Handaufzucht von Mäusen gibt es ausführlich auf speziellen Websites und Foren im Internet. Doch eines ist mir wichtig an dieser Stelle zu erwähnen: Katzenaufzuchtmilch verwenden, keine Katzenmilch! Diese bekommt man fast in jedem Tierbedarfsladen.

Dazu kommt die Ungewissheit: Werde ich sie durchbringen? Mache ich alles richtig? Schaffe ich das überhaupt?

Doch zwischen all diesen Fragen entstand etwas anderes: Verbundenheit.

Und am Ende vor allem eines: Dankbarkeit.

Dankbarkeit, diese Erfahrung machen zu dürfen.
Dankbarkeit, diese kleinen Leben begleiten zu können.
Und Dankbarkeit für alles, was sie mir gezeigt haben.

Babymäuse kuscheln sich an mit wassergefülltem, wärmenden Einmalhandschuh
Damit die Kleinen nicht auskühlen, brauchten sie ständige zusätzliche Wärme. Das gelang am besten mit Einmalhandschuhen, die mit handwarmem Wasser gefüllt waren. Wie man sieht, nahmen sie es dankend an und kuschelten sich richtig daran an.
Damit immer genügend wärmende Einmalhandschuhe bereit waren, hatte ich immer welche auf der Heizung liegen. Das hat wunderbar funktioniert.
007-maeuse-rettung-notfallwurf-handaufzucht
Ich hatte nur eine Küchenwaage zur Hand, diese konnte das tatsächliche Gewicht leider nicht feststellen. Allein die kleinste Spritze war schwerer und erst mit dieser zeigte es 2 Gramm an.
Babymaus kuschelt sich ins T-Shirt
Sehr kuschelbedüftig und immer wärmesuchend. Trotz geschlossenen Augen waren sie zu diesem Zeitpunkt schon sehr munter und kletterfreudig.
Babymäuse beginnen selbstständig zu essen
Hier konnten sie langsam selbstständig trinken und begannen feste Körnchen zu knabbern. Eine Erleichterung bezüglich der permanenten Versorgung, dennoch war es die schwierigste Phase und leider schafften es einige nicht.
Junge, süße Maus
Aber für einige gab es ein glückliches Ende und sie erreichten das Erwachsenenalter.

Fazit: Was ich wirklich gelernt habe

Ich erzähle dir diese Geschichte, weil sie vielleicht etwas in deiner Wahrnehmung verändern darf. Vielleicht hast du Mäuse bisher nie bewusst als fühlende, soziale Wesen betrachtet. Vielleicht siehst du sie jetzt mit anderen Augen.

Und vielleicht beginnt genau hier ein neuer Blick auf das Leben selbst:

Alles Leben hat Wert. Auch das leise. Auch das kleine. Auch das übersehene.

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Hey, ich bin Miriam, deine energetische Impulsgeberin.

Tiere haben mich schon immer fasziniert und begleiten mich seit ich denken kann. Mit der Zeit entstand der Wunsch, Tiere auf ganzheitlicher Art und Weise zu unterstützen. Durch meine Ausbildung zur Tierenergetikerin habe ich zu meiner Berufung gefunden. Heute unterstütze ich dich darin, dein Tier besser zu verstehen und energetische Themen in deinen Alltag zu integrieren. Meine Arbeit soll dir und deinem Tier helfen, innere Balance und Wohlbefinden zu erreichen.

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Foto: Frau liegt fröhlich mit ihren Hunden auf dem Waldboden.